ZigZac Basic Indikator

Der ZigZac Basic Indikator geht auf die 1930er Jahre zurück. Ist er trotzdem für Binäre Optionen relevant?

Seit fast einem Jahrhundert handeln Trader nach Elliot Wellen, zu denen auch ein ZigZac Muster gehört. Der ZigZac Basic Indikator kann diese Muster inzwischen in modernen Chartanalysetools abbilden, Programme wie die Software MetaTrader 4 und 5 enthalten diesen Indikator.

Er liefert auch innerhalb des berüchtigten „Sägezahnkurses“ Handelsempfehlungen, nach denen die Trader ansonsten vergeblich gesucht haben. Das geschieht durch eine Glättung der Muster per ZigZac Basic Indikator.

Der US-Analyst und vormalige Buchhalter Ralph Nelson Elliott setzte sich nach seiner frühen Pensionierung in den 1930er Jahren mit Börsenkursen auseinander, studierte viele Tausend Charts des Dow Jones und ermittelte daraus bestimmte, wiederkehrende Muster. In seiner Elliott-Wellen-Theorie fasste er seine Auswertung zusammen, die vorwiegend auf handelspsychologischen Annahmen basierten.

Jedoch bezog der Buchhalter und Mathe-Fuchs Elliott auch wissenschaftliche, schon lange bekannte Konzepte wie die FibonaCCI-Zahlen von Leonardo da Pisa (FibonaCCI) aus dem frühen Mittelalter mit ein. Es entstanden Elliott-Wave-Muster, von denen eines der ZigZac Kurs ist. Dieser beschreibt eine Korrektur in erkennbaren Sequenzen, die aus der Optik des Charts kaum einzugrenzen ist.

Der ZigZac Basic Indikator schafft die Deutung und bezieht unter anderem FibonaCCI-Zahlen wie das maximale 61,8 % Retracement der Welle B nach Elliott gegenüber der Welle A mit ein.

Diesen Indikator schufen Programmierer im Zuge der Entwicklung moderner Tools wie MetaTrader, die aus den frühen 2000er stammen und alles implementierten, was bis dato an Indikatoren und theoretischen Grundlagen vorzufinden war.

Grundsätzliche Aussagen des ZigZac Indikators

Der Indikator erkennt Wendepunkte im Chart relativ punktgenau, was auch auf unterschiedlichen Zeitebenen funktioniert. Diese müssen lediglich das ZigZac Muster aufweisen, damit der Indikator zur Anwendung kommen kann.

Dabei reduziert der Indikator das Rauschen im Intraday-Chart und macht einen Trend im Sägezahnmuster aus.

ZigZag Indikator

Der ZigZag Indikator liefert einen Anhaltspunkt, inwieweit ein Handel sinnvoll ist und in welche Richtung.Tradesignal® ist eine eingetragene Marke der Tradesignal GmbH. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.

Dieser Trend ist von vornherein nicht leicht zu erkennen, ohne ZigZac Basic Indikator verfallen die Trader einer optischen Täuschung: Sie sehen im Sägezahnmuster höhere oder tiefere Hochs und Tiefs und leiten daraus einen Auf- oder Abwärtstrend mit möglichem Ausbruch nach oben oder unten ab, aber gerade das geschieht eher selten.

Der ZigZac Basic Indikator zeigt auf, in welche Richtung der Ausbruch eher zu erwarten ist – oft gegen den beobachteten „Trend“ – und wann das anhand der vorgefundenen ZigZac Sequenzen passieren müsste.

Was sind Einsatzgebiete des ZigZac?

Es ist möglich, mit diesem Indikator aus einem Sägezahnkurs heraus Einstiegssignale für Call- und Put-Positionen zu generieren. Programme wie MetaTrader schlagen solche Signale auch vor, erfahrene Trader sind hierbei aber ungemein vorsichtig. Etwas Unbeliebteres als einen Sägezahnkurs kann sich der Trader kaum vorstellen: Wenn er nicht investiert ist, lässt er die Finger davon.

Sollte er aber offene Positionen verfolgen, kann er mit dem ZigZac Basic Indikator sein Stopplossmanagement einregulieren. Der Standardwert der Indikatoreinstellung beträgt 5 % Abweichung vom gleitenden Durchschnitt, jedes Signal darunter wird ignoriert. Außerhalb dieser Marke sollten die Verlust- oder Gewinnbegrenzungsstopps platziert werden.

 Fazit zum ZigZac Basic Indikator bei Binären Optionen

Im Sägezahnkurs liefert der Indikator einen wertvollen Anhaltspunkt, ob überhaupt zu handeln ist und wie das geschehen müsste. Diesen Anhaltspunkt gäbe es ansonsten kaum. Beim Handeln mit dem Indikator errechnet dieser aus Tops und Bottoms einen GD, Expert Advisors nehmen das automatisch vor. Der Trader kann dem gleitenden Durchschnitt zumindest mit den Stopps folgen, kann Elliott-Wellen zählen, Wendepunkte erkennen und die Indikatoreinstellungen an die betrachtete Zeitebene anpassen.

All das sind wertvolle Stärken des ZigZac Basic Indikators, dem Schwächen gegenüberstehen. Der Indikator läuft ganz eindeutig nach und funktioniert eher bei großflächiger Betrachtung, während ihn die Trader nur zu gern im Intraday-Geschehen einsetzen würden. Dieses Nachlaufen, das grundsätzlich für alle Indikatoren gilt, erweist sich beim ZigZac Basic Indikator aufgrund der Elliott-Wave-Grundlage als besonders prekär.

Zu beachten wäre, dass die Elliott Waves aus einem Index (dem Dow Jones) mit dessen typischen Kursverläufen entwickelt wurden.

Für Binäre Optionen Trader sind die Indikatoren Aroon Up and Down, Volume Price Trend Indikator und auch die Philadelphia Fed Survey ebenfalls einen Blick wert.

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