Zahlungsarten – Binäre Optionen

Mit welchen Zahlungsarten kann und sollte man Ein- und Auszahlungen bei Binären Optionen vornehmen?

Binäre Optionen Broker bieten zur Kapitalisierung der Konten verschiedene Zahlungsverfahren an, die einerseits bestimmte Vorzüge und Nachteile mit sich bringen, andererseits auch auf Präferenzen der Kunden basieren.

Die Einzahlungen dürften praktisch bei jedem Broker kostenlos erfolgen, bei Kreditkartenzahlungen können geringfügige Gebühren vonseiten der Kartenbetreiber entstehen.

Auszahlungen nehmen die Binäre Optionen Broker oft einmal monatlich kostenlos vor, bei häufigeren Auszahlungen entstehen vielfach Gebühren.

Zu beachten ist bei Kreditkartenzahlungen, dass Auszahlungen in der Regel nur auf die Karte erfolgen, von der eingezahlt wurde.

Die beliebtesten Zahlungsarten im Überblick


→ PayPal (hier mehr zu PayPal bei Binären Optionen erfahren)

PayPal Logo

PayPal ist inzwischen ein sehr traditionelles Online-Bezahlverfahren, das unter anderem von eBay-Nutzern sehr eifrig genutzt wird, nachdem eBay den Anbieter aus dem kalifornischen San José 2002 aufkaufte.

Das Verfahren ist relativ einfach und gilt als sehr sicher, seine Akzeptanz verdankt es vor allem der mittlerweile vergleichsweise langen Etablierung auf den Märkten. Im Jahr 2014 meldet PayPal über 230 Millionen Mitgliedskonten in 193 Staaten und 25 Währungen. Damit dominiert PayPal das Payment Processing absolut.

Dem steht gegenüber, dass manche Nutzer das Bezahlverfahren für etwas umständlich halten und zudem PayPal massive Werbeoffensiven vor allem per E-Mail-Marketing betreibt, die zum Image einer „Bank“, als die ein eWallet-Anbieter per se auftritt, nicht passen.

→ Skrill (hier mehr zu Skrill bei Binären Optionen erfahren)

Skrill LogoDer britische Anbieter Skrill (früher Moneybookers) stellt ebenso wie PayPal eine elektronische Geldbörse – ein eWallet – zur Verfügung, mit dem die Kunden online bezahlen und Geld empfangen können. Anfangs war es ein Prepaid-System, inzwischen sind Online-Zahlungen per Transfer vom eigenen Bankkonto ohne Aufladen des Skrill-Kontos möglich.

Die Empfänger müssen nicht selbst über ein Skrill-Konto verfügen, müssten aber eines anlegen, um eine Skrill-Zahlung zu empfangen. Die Binäre Optionen Broker haben natürlich eigene Skrill-Konten, wenn sie dieses Bezahlverfahren anbieten. Der Vorteil bei Skrill ist die hohe Währungsvielfalt (aktuell 40 Währungen) und der hohe Transaktionsumfang von bis zu 10.000 Euro für einen Vorgang.

Auch werden Skrill-Zahlungen dem Empfänger fast sekundengenau gutgeschrieben. Das bedeutet, wer sein Trading-Konto bei einem Binäre Optionen Broker via Skrill kapitalisiert, sieht den Zahlungseingang etwa zehn Sekunden später und kann weiterhandeln.

→ Neteller (hier mehr zu Neteller bei Binären Optionen erfahren)

Neteller Logo

Neteller funktioniert vom Ansatz her ebenso wie Skrill. Der Online-Banking-Dienstleister (Sitz: Isle of Man) wurde 1999 gegründet und hat inzwischen Kunden in 160 Staaten der Welt. Nach eigenen Aussagen soll es der größte eWallet-Anbieter sein, wobei mit solchen Werbeaussagen vorsichtig umzugehen ist und das für die Kunden auch nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Entscheidend ist die Funktionsweise: Der Geldtransfer funktioniert zwischen Privatpersonen, Banken und Unternehmen gleichermaßen reibungslos. Wie bei jedem eWallet-Verfahren sind Zahlungen in der Regel fast sekundengenau auf dem Gegenkonto sichtbar, beim Kapitalisieren eines Trading-Kontos kann also der Kunde umgehende Aufstockungen vornehmen, wenn ihm gerade Kapital zum Weiterhandeln fehlt.

Neteller stellt auch virtuelle Prepaid Mastercards aus, die für eine Gebühr von zehn Euro physisch ebenfalls zur Verfügung gestellt werden.

→ Visa (hier mehr zu Visa bei Binären Optionen erfahren)

Visa LogoDie Visa-Card wird von der Visa Inc. aus San Francisco ausgestellt, die Lizenzen an ihre Bankpartner ausgibt. Der Kunde erhält also seine Visa-Card von einer Bank (in der Regel der Hausbank) und kann damit per Kreditkartenzahlung sein Trading-Konto kapitalisieren.

Vielfach sind Rücküberweisungen nur auf diese Karte oder auf ein Referenzkonto des Kunden möglich. Die Kartenzahlungen werden in der Regel recht schnell – innerhalb von ein bis zwei Banktagen – dem Brokerkonto gutgeschrieben. Hierfür erhebt nicht der Broker, aber die Bank geringe Gebühren. Der Vorteil bei der Nutzung einer Visa-Card besteht in der Einräumung eines Kredits auf dem Kreditkartenkonto, was die finanzielle Flexibilität des Traders erhöht.

Eine Visa-Card erhalten viele Girokontoinhaber bei der Eröffnung des Girokontos oder auch später auf Antrag, wenn ihre Bonität dies zulässt. Es gibt die Visa-Card mit und ohne jährliche Grundgebühr.

→ MasterCard (hier mehr zu MasterCard bei Binären Optionen erfahren)

MasterCard LogoDie MasterCard funktioniert ebenso wie die Visa-Card, die Muttergesellschaft aus Purchase (USA) vergibt Bank-Lizenzen (Issuing-Lizenzen). Es gibt die MasterCard in verschiedenen Formen als reine Kreditkarte, Prepaid-Karte, die Debitkarte Maestro und als Mastercard electronic sowie in einigen weiteren, in Europa nicht gebräuchlichen Formen. Die Verbreitung ist sehr hoch, MasterCards werden in 210 Staaten der Welt akzeptiert.

Der Anbieter zeigt sich ebenso wie die Visa Inc. als sehr innovativ und punktet mit neuen Sicherheitsfeatures wie der EMV-Spezifikation oder auch mit dem Mastercard Paypass, der per Funkchip anonyme, kontaktlose Zahlungen bis 25 Euro ermöglicht. Für Trader von Binären Optionen ist interessant, dass mit der MasterCard sichere Online-Transaktionen auch innerhalb eines eingeräumten Kreditrahmens möglich sind.

→ Überweisung (hier mehr zur Überweisung bei Binären Optionen erfahren)

Überweisungsträger

Die normale Banküberweisung ist immer noch eines der gebräuchlichsten Zahlverfahren auch für Trader, innerhalb aller Zahlungsverfahren (nicht nur auf den Tradingbereich bezogen) nutzen sie in Europa 80 Prozent aller Personen und Unternehmen für Transaktionen.

Von einem Online-Konto aus ist sie unkompliziert mit der Girokarte und einem Kartenlesegerät mithilfe des PIN- und TAN-Verfahrens durchzuführen, sie gilt als sehr sicher und wird von den Banken gebührenfrei angeboten. Der Unterschied zur weiter unten beschriebenen Sofortüberweisung besteht darin, dass der Kontoinhaber sich auf der Homepage seiner Bank in sein Konto gesondert einloggen und dann mit den Daten seines Tradingkontos die Überweisung durchführen muss.

Die Gutschrift auf dem Tradingkonto erfolgt ein bis zwei Banktage später.

Sofortüberweisung (hier mehr zur Sofortüberweisung bei Binären Optionen)

Sofortüberweisung Logo

Bei einer Sofortüberweisung greift der Kunde vom Anbieter – in diesem Fall dem Binäre Optionen Broker – auf seine Hausbank und das dortige Konto zu. Dieses Verfahren ist komfortabler als das der traditionellen Überweisung, weil der Kunde nicht gesondert die Homepage seiner eigenen Bank aufrufen und vor allem nicht die Kontodaten seines Tradingkontos gesondert verwalten muss.

Ansonsten wird der Vorgang genauso wie bei der Überweisung durchgeführt: Der Broker (oder auch ein Online-Shop mit so einem Bezahlverfahren) öffnet ein Fenster, in welchem der Kunde nun die Log-in-Daten seiner Bank vorfindet und dann im PIN/TAN-Verfahren die Überweisung vornimmt. Die Gutschrift benötigt ebenfalls ein bis zwei Banktage.

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