Trends, Trendlinien & Trendkanäle

Wir unterstützen euch dabei Trends, Trendlinien  und Trendkanäle bei Binären Optionen zu verstehen.

Trends, Trendlinien und Trendkanäle sind scheinbar leicht zu verstehen, in der Praxis aber schwer zu handhaben.

Nur selten liefert ein Kurs einen schönen, eindeutigen Trend, dem die Trader gemütlich folgen können, bis sie ihre Frau fragen: „Schatz, hast du einen Wunsch? Etwas, das Geld kostet?“ Sie haben den Trend verfolgt und sind entspannt und glücklich, denn dieser Trend wird sie nun reich machen. Dass the trend our friend ist, wissen wir alle. Doch wie finden wir ihn?

Trends gibt es schon immer. Die ersten Menschen vor rund zwei Millionen Jahren entdeckten in der afrikanischen Savanne den Trend, dass bestimmte Antilopenarten heuer öfter vorbeischauen als in den letzten Jahren. Diesen Trend griffen sie auf und ernährten sich künftig etwas weniger vegetarisch, erfanden neue Jagdinstrumente und entwickelten durch die Symbiose von mehr tierischem Eiweiß und findiger Motivation mehr Gehirnmasse, die zum heutigen Trader und seinem Nachgrübeln über den Trend führte.

Wetterforscher beobachten Trends, Wirtschaftsforscher sowieso. In der Physik sind sie nicht wegzudenken. Die Angehörigen sämtlicher Disziplinen malen Trendlinien auf Papier – heutzutage in ihre Chartprogramme – und rätseln über die Deutung. Denn Trends sehen immer nur in der Nachschau so eindeutig aus, dass sich der Trader an den Kopf schlägt und spricht: Wieso bin ich Depp nicht gleich zu Anfang in diesen Trend eingestiegen?

Was muss man über Trends und Trendkanäle wissen?

Das Wichtigste an einem Trend ist tatsächlich seine Integration in ein Zeitfenster. Trends lassen sich immer und auf allen Ebenen finden, nur manchmal sind sie nicht zu handeln. Innerhalb des gewählten Zeitfensters lassen sich dann Trendlinien und Trendkanäle einzeichnen, was heutzutage Chartprogramme mithilfe der Ermittlung des gleitenden Durchschnitts auf einfacher oder exponentieller Basis erledigen (SMA oder EMA).

Wichtig an diesen Programmen ist, dass sie sich aus historischen Daten errechnen, so knapp diese auch zurückliegen mögen. Historisch heißt in diesem Fall nicht mittelalterlich, historisch sind auch die Kurse vor 30 Sekunden. Ein auf diese Weise gezeichneter Trendkanal kann seine Richtung und – das ist oft noch wichtiger – seine Breite jederzeit ändern.

Dennoch werden gleitende Durchschnitte verwendet, viele Indikatoren basieren auf ihnen. Wenn ein Trader einem Trend folgt, kann er seine Verlustbegrenzungs- oder Gewinnstopps genau unter den Trendkanal setzen, er kann auch Kaufstopps über der oberen Grenze des Trendkanals platzieren.

Trend Trendlinien Trendkanäle

Selten sind Trends so einfach zu erkennen wie hier.

Automatische Programme innerhalb von Expert Advisors (Tradingrobotern) gehen häufig so vor. Allerdings sind beim praktischen, händischen Trading vielfach Candlestick- oder noch besser OHLC-Bars wertvoller, um einen Trend zu erkennen, frühzeitig in ihn einzusteigen und ihm dann verlustarm zu folgen, bis der Trader schließlich im Gewinn notiert und sich das oben erwähnte Szenario andeutet: Die Frau beginnt nach Aufforderung durch ihren Trader-Gatten, nach den neuesten Manolos zu fahnden. Wichtig für Trader: Bars oder Candlesticks sind für das Zeichnen von Trendlinien schwerer zu handhaben, aber die Mühe lohnt sich.

So lässt sich ein Trend mithilfe von Stäben definieren:

  • Trendbeginn: Der Kurs bricht aus einer Konsolidierung aus. Die Konsolidierung ist das Gegenteil vom Trend, sie ist durch mindestens vier Stäbe gekennzeichnet, deren Eröffnungs- und Schlusskurse im Bereich des fünftletzten Stabs notieren.Über- oder untersteigt der Kurs die leicht erkennbaren Grenzen der Konsolidierung, so nimmt er noch lange keinen Trend auf, es handelt sich um einen Ausbruch. Dieser kann sich leicht als ein False Breakout entpuppen, der Kurs fällt in die Konsolidierung zurück.Je nach Markt und zeitlicher Betrachtungsweise ist der Trendbeginn durch zwei bis drei höhere Hochs und nach Möglichkeit gleichzeitig höhere Tiefs gekennzeichnet.

    Es gibt Trader, die steigen erst in das vierte höhere Hoch ein und setzen dann den Stopp unter den ersten Stab. Doch Vorsicht: So einfach ist die Zählung nicht, denn eine Bewegung muss in Relation zum Gesamtgeschehen betrachtet werden.

    Sollte einer der Stäbe sehr lang sein, zählt er (mindestens) doppelt. Was selten geschieht, ist ein sofortiges Reversal nach dem zweiten, langen Stab. Wiederum sind die Zeitabläufe zu betrachten. Trader müssen im betrachteten Markt schauen, wie dort gewöhnlich die Trends beginnen.

  • Trendfortsetzung: Die Fortsetzung eines Trends ist fast nie eine Einbahnstraße, vielmehr gibt es fast immer Rücksetzer.Jeder dieser Rücksetzer kann das Ende des Trends einläuten.Zu erkennen ist das an den 1-2-3-Formationen, die der Trend bildet. Wenn der Trend sich fortsetzt, können Trendlinien und Trendkanäle gezeichnet werden.
  • Trendende: Jeder Trend endet, nur weiß niemand, wann das geschieht. Es kann ewig dauern, antizyklischen Traden gegen den Trend ist sehr riskant.Wer es dennoch unternehmen möchte, sollte dies im Rahmen eines geringer kapitalisierten Hedges gegen eine Position im Haupttrend unternehmen.Ein Trendende kann ein heftiges Reversal sein, jedoch konsolidiert der Kurs nach langen Trends meistens erst aus.

 Fazit: Trends, Trendlinien, Trendkanäle bei Binären Optionen

Den Trendbeginn zu erkennen ist eine hohe Kunst. Trader, die sich innerhalb eines Trends mit ihren Stopps im Gewinn befinden, sollten mehrere Stopps (empfohlen: drei bis vier) in dichteren und auch komfortableren Abständen zum Kurs platzieren, um dem Trend recht lange folgen zu können.

Bei Binären Optionen können Trader nur hoffen, dass der Trend bis zum Auslaufen ihrer Option durchhält.

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