Symmetrisches Dreieck

Die Chartformation für Binäre Optionen erklärt.

Ein symmetrisches Dreieck ist eine Trendfolgeformation, die sich ergibt, wenn die Volatilität abnimmt. Es ist hiermit ein gleichschenkliges Dreieck mit rechter Spitze gemeint.

Die Chartformation Symmetrisches Dreieck erklärt

Erfahrene Trader identifizieren ein symmetrisches Dreieck sofort als Ruhe vor dem kommenden Sturm eines Kursausbruchs, der über die Ausgangslage – die linke, offene Seite des symmetrischen Dreiecks – hinausführen wird. Wohin der Ausbruch führt, ist allerdings ausdrücklich nicht klar.

Eine wichtige Anmerkung zu Beginn lautet, dass ein symmetrisches Dreieck in allen Märkten und auf allen Zeitebenen zu beobachten ist. Es gibt Scalper, die nach dieser Formation suchen und sie im Minutenchart finden, ebenso können Positionstrader nach dem symmetrischen Dreieck handeln, das sich mit Tagescharts über eine Woche oder länger gebildet hat.

Die Assetklasse ist ebenfalls unerheblich, das symmetrische Dreieck kommt in Aktien, Indizes, Rohstoffkursen und im Forexmarkt vor.

Entstehung des symmetrischen Dreiecks

Das symmetrische Dreieck entsteht aus einer Marktunentschlossenheit heraus. Die Trader können nicht mehr die globale Richtung identifizieren, die Umsätze nehmen in Long- und Shortrichtung ab. Jeder Händler fährt seine Aktivitäten allmählich zurück. Das symmetrische Dreieck kann aber nur entstehen, weil nach wie vor ein Gleichgewicht zwischen Bullen und Bären herrscht, das Sentiment ist wirklich pari. Ansonsten entstünde ein nach oben oder unten gerichtetes Dreieck.

Dementsprechend ist ein symmetrisches Dreieck seltener anzutreffen als andere Formationen, es birgt eine große Spannung in sich. Weil die Lage so unentschlossen ist, steigert sich das Konfliktpotenzial zwischen Bullen und Bären oder auch innerhalb der Auffassung einzelner Trader, die nicht wissen, ob sie nach oben oder unten handeln sollen. Wirkliche Profis – dazu gehören kapitalstarke Investoren – sind immer auf beide Richtungen gefasst und platzieren dementsprechend Kaufstopps beiderseits einer Konsolidierung und auch einer Dreiecksformation.

Beim symmetrischen Dreieck nun werden diese Kaufstopps mit abnehmender Kursschwankung immer näher an die Dreiecksränder herangezogen, jedoch würde bei gleichbleibendem Gewicht auf beiden Seiten daraus noch längst kein Ausbruch folgen. Vielmehr müsste sich die Volatilität in so einem Fall wieder aufschaukeln, sodass der Kurs wie eine liegende Sanduhr erscheinen müsste. Das ist aber in Wahrheit fast nie zu beobachten.

Vielmehr passiert Folgendes: Die Trader ziehen kleinere Kaufstopps an die Dreiecksränder heran und setzen darüber oder darunter (Call- und Put-Richtung) pyramidisierende Kaufstopps. Irgendwann steigt ein Großinvestor oder eine Gruppe von Händlern auf einer Seite richtig ein, treibt den Kurs in diese Richtung und löst damit eine Kaufstoppkaskade aus – der Ausbruch ist erfolgt.

Ein symmetrisches Dreieck identifizieren

Rein visuell ist ein symmetrisches Dreieck eigentlich gut zu erkennen, wobei seine genaue Zeichnung recht entscheidend ist. Es muss vom steigenden und fallenden Dreieck gut unterschieden werden, weil bei diesen Formationen die Ausbruchsrichtung vorgezeichnet ist, während sie beim symmetrischen Dreieck ganz klar nicht feststeht. Wenn Trader also eine Kurszeichnung vornehmen können, die ein wirklich gleichschenkliges Dreieck mit gleichem Winkel der Schenkel belegt, dann haben sie ein symmetrisches Dreieck vor sich und können sich freuen.

Die Ausbrüche an der Spitze können wahrhaft explosiv erfolgen und sehr weit führen. Es herrscht ein Tick mehr Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Bewegung vor dem symmetrischen Dreieck wieder aufgenommen wird, jedoch ist diese Wahrscheinlichkeit so gering (zwischen 10 bis 20 Prozent), dass sich niemand darauf verlassen kann. Zur Identifizierung ist noch so viel zu sagen, dass ein symmetrisches Dreieck wahrhaft schön wirkt und jeden Trader dazu motiviert, das Richtige zu tun: Er wird seine Kaufstopps als Pyramide über und unter das symmetrische Dreieck für Long- und Short-Positionen setzen.

Handelsempfehlungen für das symmetrische Dreieck

Wie bereits besprochen bietet sich eine Kaufstopp-Pyramide auf beiden Seiten an, deren unterste und oberste Positionen ruhig mit dem Zulaufen des symmetrischen Dreiecks auf seine Spitze herangezogen werden können. Der Trader kann mit einer gewissen Umsicht hier nichts falsch machen: Ein Hin- und Herschlagen an der Spitze – also die „liegende Sanduhr“ – ist wirklich sehr unwahrscheinlich.

Als wahrscheinlich wiederum gilt ein heftiger Ausbruch, sodass die Kaufstopps in der Richtung, in welcher der Ausbruch erfolgt, dann schön der Reihe nach kaskadierend mitgenommen werden und der Trader am besten per umgekehrter Pyramide (die ersten Kaufstopps betreffen die kleinsten Positionen) ganz wunderbar positioniert ist.

 Fazit zum symmetrischen Dreieck bei Binären Optionen

Hier handelt es sich um eine zwar seltene, aber ausgezeichnet handelbare Chartformation. Das Problem ist lediglich, dass viele Trader nicht genug Kapital für die vielen Kaufstopps auf beiden Seiten einsetzen können.

Weitere Dreiecke sind das fallende Dreieck, das steigende Dreieck und das umgekehrte Dreieck.

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