Binäre Optionen Moneymanagement

Wer mit Binären Optionen dauerhaft erfolgreich sein will, benötigt eine gute Moneymanagement-Strategie.

Die Grundlagen des Moneymanagements für Binäre Optionen unterscheiden sich ein wenig von fast sämtlichen anderen Anlagen an der Börse.

Der Hintergrund: Trader können bei Binären Optionen keinen Stopploss nachziehen, es gilt „alles oder nichts„.

Damit ist das Moneymanagement, also die Regulierung des Verlustrisikos über den Kapitaleinsatz, allein mit der Positionsgröße zu bestimmen.

Diese Positionsgröße wird bei anderen Anlagen auch für das Moneymanagement genutzt, allerdings können im Gewinn liegende Positionen aufgestockt (pyramidisiert) werden, zudem ist es ab dem Erreichen der Gewinnschwelle möglich, neue Positionen einzugehen.

Wie ist Moneymanagemet bei Binären Optionen möglich?

Moneymanagement betreibt jeder Mensch, es ist nahe verwandt und oft deckungsgleich mit dem Risikomanagement. Jeder Mensch muss sein Geld verwalten und organisieren, Einkünfte und Ausgaben in Einklang bringen, möglichst Einkünfte erhöhen und Ausgaben manchmal drastisch reduzieren.

Dieser Komplex ist viel umfassender, als es sich die meisten Menschen eingestehen, selbst die fleißigen Sparer.

Diese liefern ein gutes Vorbild für erfolgreiches Moneymanagement: Wer gespart hat, kann im Leben in Ruhe mehrere Optionen prüfen, er muss nicht auf jeden fahrenden Zug aufspringen. Das ähnelt sehr dem Trader, der einige Positionen komfortabel im Gewinn zu stehen hat und nun in Ruhe überlegen kann, ob er neue Positionen eröffnet und in welcher Höhe, mit welchem Risiko er das tun wird.

Diesem ordentlichen, von uns allen bewunderten Menschen stehen die Hasardeure gegenüber, die im Leben stets alles auf eine Karte setzen, damit manchmal unerhörte Gewinne erzielen, oft aber fast oder tatsächlich pleite sind.

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Eine gute Moneymanagement-Strategie ist für einen erfolgreichen Handel mit Binären Optionen unabdingbar.

Unter den berühmten Börsianern des 20. Jahrhunderts war André Kostolany (1906 – 1999) so ein Fall, der eher als Journalist denn als erfolgreicher Trader galt, jedoch durchaus auch große Erfolge an der Börse verzeichnen konnte, bis er (wieder einmal) alles verspielt hatte. Das Beispiel mag als Warnung dienen, wenn es um das Moneymanagement bei Binären Optionen geht: Auch diese spielen schließlich nur mit den zwei Möglichkeiten des hohen Gewinns oder des totalen Verlustes.

Daher fragt es sich, inwieweit klassische Spielregeln des Moneymanagements an der Börse auf sie anzuwenden sind. Diese Spielregeln stammen aus der Geschichte des wirtschaftlichen Handelns von Menschen, das uralt ist (auch Eichhörnchen handeln vorausschauend und wirtschaftlich, sie legen Wintervorräte an).

Menschen haben schon immer überlegt, welchen Sinn Sparanlagen und Schulden haben, wie sie etwa das weitere wirtschaftliche Handeln beeinflussen. Es geht immer darum, wie viel Geld ein Mensch „im Rücken“ hat und wie viel davon er für neue wirtschaftliche Unternehmungen riskieren kann.

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Um mit Binären Optionen erfolgreich zu sein, sollte vorausschauend und klug gehandelt werden.

Unter Tradern haben sich daher bestimmte Spielregeln etabliert, zu denen die viel zitierte Ein-Prozent-Regel gehört, die im Bereich der Binären Optionen als obsolet und genauso gut als Nonplusultra gelten kann: Sie besagt, dass bei einem Trade nur ein Prozent (es können auch zwei bis drei Prozent sein, aber nicht viel mehr) des zur Verfügung stehenden Gesamtkapitals zu riskieren sind.

Wer mit der Ein-Prozent-Regel sein Kapital zu 100 Prozent arbeiten lassen möchte, muss gleichzeitig 100 Trades eingehen. Lässt sich das praktisch durchführen, und vor allem: Lässt es sich auf Binäre Optionen übertragen?

Moneymanagement bei Binären Optionen in der Praxis

Ein wenig wollen wir noch beim klassischen Trading und der Ein-Prozent-Regel verweilen, um damit das Moneymanagement bei Binären Optionen näher beleuchten zu können. Der Trader, der nur ein Prozent riskiert hat, geht eine Position ein und wartet, bis sie im Gewinn steht. Wenn das gelungen ist, geht er die nächste Position ein und wartet wieder. Er kann einige Positionen auf einmal eingehen, aber möglichst nicht zu viele.

Damit ist klar, woher die Ein-Prozent-Regel stammt: aus dem Aktienhandel. Die im Gewinn befindlichen Positionen müssen danach weiterlaufen, nur so wäre es praktisch möglich, wirklich 100 Prozent des Kapitals zu investieren. Ohne Positionshandel über Wochen und Monate macht die Ein-Prozent-Regel nur wenig Sinn. Nun zu den Binären Optionen und der Ein-Prozent-Regel:

Als obsolet (überholt und hinfällig) könnte sie gelten, weil

A) kein Mensch 100 Binäre Optionen auf einmal bucht und

B) – viel wichtiger – es zwischenzeitlich keinen per Stopploss abzusichernden Gewinn gibt. Erst mit Ablauf ist der Gewinn sicher.

Als Nonplusultra könnte sie für diejenigen Trader gelten, die halt wirklich 100 Positionen mit einem Prozent ihres Kapitals buchen. Sie wählen einen Broker mit einem möglichen Mindesteinsatz von lediglich 10 Euro pro Option (beispielsweise bei dem empfehlenswerten Broker OptionTime möglich) und setzen bei 1.000 Euro Kapital 100 Optionen.

Diese können ja kürzer oder länger laufen, sie können auch auf denselben Wert immer wieder gebucht werden. Laufzeiten können unterschiedlich gewählt werden, der Markt ist groß, die Vielfalt riesig.

Diese beiden Standpunkte erzeugen eine ambivalente Haltung und erinnern an das Aperçu von Bertolt Brecht: „Der Vorhang zu, und alle Fragen offen.“

 Fazit Moneymanagement bei Binären Optionen

Die zweite, als Nonplusultra klassifizierte Variante beim Moneymanagement mit Binären Optionen kommt der Wahrheit viel näher, denn dieses Moneymanagement ist nur über einen riesigen Split von Einzelpositionen zu regeln.

Allerdings sollte die Ein-Prozent-Regel nicht allzu wörtlich genommen werden. Sie lässt sich in der Praxis – außer in gut laufenden, haussierenden Aktienmärkten – ohnehin nicht durchsetzen.

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