Linienchart – Binäre Optionen

Wir liefern eine Erklärung des Linienchart für Binäre Optionen mit wertvollen Tipps und Strategien.

Der Linienchart ist die einfachste Form einer Chartdarstellung in Form einer einfachen Linie, welche die Eröffnungs- und Schlusskurse einer Periode miteinander verbindet. Diese Perioden können durch den Anbieter dieser Chartdarstellung unterschiedlich gewählt werden, das ist eine der Schwächen des Liniencharts.

Der Betrachter kann effektiv auf einem Linienchart über die Periode einer Woche nicht erkennen, ob das Chart-Tool Kurse auf der Basis von 30-, 60- oder gar 10-Minuten-Intervallen verwendet, auch Tageskurse wären möglich. Diesem Nachteil steht als großer Vorteil die einfache und übersichtliche Darstellung gegenüber.

Der Linienchart ist eine der ältesten Chartdarstellungen, aber nicht notwendigerweise die älteste, denn zu seiner Berechnung beziehungsweise Darstellung sind als Kursmarker die Eröffnungs- und Schlusskurse bestimmter Perioden nötig, die auf Balkencharts beruhen müssen.

Wie ist der des Liniencharts aufgebaut?

Der Linienchart ist eine einfache Linie über und neben den X-/Y-Achsen des Chartdiagramms, also über der Zeit (X-Achse) und neben dem Preis (Y-Achse). Grundsätzlich kann ein Linienchart in allen Zeitperioden gezeichnet werden, wobei sich immer – siehe oben – das Problem der Marker stellt, also derjenigen Punkte, die für die Zeichnung verwendet werden.

Je kürzer die Zeitperioden mit einzelnen Eröffnungs- und Schlusskursen (alternativ: Hoch- und Tiefkursen) gewählt werden, desto unregelmäßiger, aber gleichzeitig genauer wird ein Linienchart erscheinen. Ein Problem der Darstellung ist also immer die angemessene Glättung.

Was sagt ein Liniencharts aus?

Die Darstellung zeigt nur an, wie sich der Kurs auf der Zeitachse bewegt. Was innerhalb einer einzelnen Periode passiert, ist auf dem Linienchart kaum oder nicht zu erkennen. Wie die Darstellung genau gezeichnet wird, hängt wiederum vom verwendeten Tool ab, denn es gibt Liniencharts, die Tagesübergänge grundsätzlich waagerecht oder – im Falle von Gaps (Eröffnungslücken) – als Bruch der Linie darstellen.

Linienchart Facebook

Beispiel für Linienchart (Facebook Aktie)Tradesignal® ist eine eingetragene Marke der Tradesignal GmbH. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.

Der Betrachter kann auf einem Linienchart bestimmte wichtige Muster wie eine Schulter-Kopf-Schulter-Formation, einen Diamanten oder eine Range nur sehr schwer erkennen, andere Muster wie die 1-2-3-Formation sind relativ gut zu identifizieren. Am besten zeigt der Linienchart Trends auf unterschiedlichen – bevorzugt längeren – Zeitebenen auf.

Was lässt sich aus einem Linienchart ableiten?

Aus der Darstellung eines Liniencharts lässt sich am ehesten das große Bild ableiten. Viele Binäre Optionen Trader nutzen daher bei jeder Betrachtung zuerst einen Linienchart und wechseln dann zu einer ihrer bevorzugten Darstellungen, oft OHLC- oder Candlestick-Charts. Nicht nur bei Aktien bietet sich hier eine genauere Chartanalyse mittels Excel an.

Auch ist zu beobachten, dass der Linienchart eher für große Bilder genutzt wird und beim Wechsel auf kürzere Zeiträume andere Darstellungen Vorrang genießen – egal ob nun bei Aktien aus dem DAX oder bei exotischeren Werten.

Wann ist die Verwendung eines Liniencharts sinnvoll?

Grundsätzlich gilt als Faustregel, dass der Linienchart umso sinnvoller eingesetzt wird, je länger der betrachtete Zeitraum ausfällt. Von dieser Regel gibt es diverse Abweichungen, dennoch lässt sich im Sinne einer grenzwertigen Betrachtung konstatieren, dass etwa Scalper, die ihre Kurse auf Minuten- und Sekundenbasis betrachten, wesentlich seltener einen Liniencart verwenden als Positionstrader, die ihre Wertpapiere über Wochen, Monate und Jahre halten.

Das sind Tendenzen, keine absoluten Aussagen. Man kann auch mit einem Linienchart scalpen, denn übliche Push-Darstellungen (Datenfeeds im Sekundentakt mit entsprechender Darstellung) nutzen nur Liniencharts, man kann ebenso einen Dreijahres-Chart als OHLC oder Candlesticks betrachten, um zu sehen, was in einzelnen Zeitperioden – in diesem Fall Monaten – denn genau passiert ist. Auch das Muster – siehe oben – kann für die Chartdarstellung bedeutsam sein. Viele Trader bevorzugen auch logarithmische Liniencharts.

Stärken und Schwächen bei Binären Optionen

Die generelle Stärke eines Liniencharts besteht in der Übersicht innerhalb eines Wimpernschlages. Das bedingt, dass für den Vergleich mehrerer Kurse (von unterschiedlichen Wertpapieren) praktisch nur Liniencharts eingesetzt werden sollten, ansonsten würde die Darstellung viel zu unübersichtlich. Zu den generellen Schwächen des Liniencharts gehört der Zwang zur Glättung. In kritischen Situationen kann die Darstellung daher zu ungenau werden, um damit Handelsentscheidungen treffen zu können.

Ein Beispiel ergäbe sich in den Darstellungen der Aktienindizes etwa seit 2012. Private Trader mit kleineren Konten können durch den vermehrten, weltweiten Einsatz von Expert Advisors schon seit einigen Jahren am besten in Perioden von mehreren Wochen und Monaten handeln, wobei sie Tageskurse beobachten. Deren Entwicklung lässt sich mit einem Linienchart nur sehr unzureichend verfolgen, OHLCs oder Candlesticks sind wesentlich besser geeignet.

 Fazit zum Linienchart bei Binären Optionen

Die traditionelle Darstellung des Liniencharts liefert überwiegend das große Bild, nimmt dabei eine Glättung vor und bietet den Vorteil der großen Übersichtlichkeit zulasten der Genauigkeit.

Unter dieser Prämisse bleibt sie im Handel mit Binären Optionen unverzichtbar.

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