Bitcoin mit Binären Optionen handeln

Die Kryptowährung Bitcoin sorgt stetig für Schlagzeilen. Eignet sich daher besonders gut für Binäre Optionen?

Die Binäre Optionen Broker ZoomTrader, BDSwiss, 24option und OptionFair bieten die Spekulation auf die virtuelle Währung Bitcoin versus Dollar oder Euro an.

Im klassischen Derivatebereich gibt es hierauf überhaupt keine Ableitungen (Knock-outs, Optionsscheine).

Dabei wäre das durchaus interessant, denn der Bitcoin hat eine rasante Entwicklung durchlaufen und ist für jede Art von Spekulationen gut. Zunächst einmal stieg er seit seiner Einführung 2009 vom Cent-Bereich bis auf einen Wert von über 1.000 Dollar um den 1. Dezember 2013 herum, dann verfiel er wieder rasant.

Weil Hackervorfälle und Manipulationen bekannt geworden waren. Im Juli 2014 steht er bei rund 630 bis 640 Dollar für einen Bitcoin (eine Momentaufnahme von Mitte Juli).

Es ist nicht die einzige rein virtuelle, dezentrale, nur über das Netz geschöpfte Währung, ein anderes Beispiel ist der Litecoin, es gibt noch mehr solcher Währungen. Der Bitcoin wurde aber sehr prominent, bis zu den Skandalen der Jahre 2012 bis 2014 hatte sogar der Online-Händler Amazon zeitweilig erwogen, Bitcoins als Zahlungsmittel zuzulassen.

Diese Pläne dürften vom Tisch sein, der Bitcoin gilt heute vielen Anlegern als suspekt, es ist vermutlich nur noch eine Spekulationswährung. Doch gerade das macht ihn für Binäre Optionen so interessant.

Entwicklung des Bitcoin

Der Bitcoin wurde 2009 vermutlich von einer Gruppe japanischer Programmierer entworfen, als „Erfinder“ trat Satoshi Nakamoto auf. Bei der Schöpfung von Bitcoins im Internet werden kryptografische Techniken eingesetzt, welche die rein virtuelle Währung sicher, unabhängig von einer Regierung und in ihrem endgültigen Ausmaß (das nach 2030 erreicht werden soll) endlich machen sollte.

Die an sich bestechende Idee scheitert allerdings an der Hackersicherheit, denn es gab seit 2010 etliche erfolgreiche Angriffe auf Bitcoin-Börsen mit entsprechenden Diebstählen des virtuellen Geldes in gravierendem Umfang. Normalerweise schöpfen die Teilnehmer des Bitcoin-Netzwerkes die Bitcoins dezentral im Netz und überweisen sie sich (peer-to-peer), daneben haben sich weltweit zahlreiche Bitcoin-Börsen gebildet, die Bitcoins gegen echte Währungen tauschen. Einige Tausend Online-Händler weltweit nehmen Bitcoins als Zahlungsmittel an.

Das Konzept einer virtuellen, von Staaten unabhängigen Währung ist nicht neu, es wurde mit dem Aufblühen des Internets Ende der 1990er Jahre erstmals beschrieben. Ab den frühen 2000er Jahren entstanden erste virtuelle Währungen mit mehr oder minder großem Erfolg. Als der Bitcoin ab 2009 auf den Plan trat, gab es schon entsprechende Vorerfahrungen, an der Programmierung beteiligte sich eine lebhafte Open-Source-Gemeinde.

Diese Programmierer folgten der Kernidee, mit einer virtuellen Währung wieder Vertrauen herzustellen, das nach ihrer Meinung in konventionelle, von Regierungen abhängige Währungen nicht bestehen kann.

Diese Underground-Idee hat weltweit zahlreiche Anhänger, die sich daher begeistert am Bitcoin-Netzwerk beteiligten und auf diese Weise die virtuelle Währung schufen und in sie mit echtem Geld über Bitcoin-Börsen investierten. Wer von Anfang an dabei war, machte einen großen Schnitt, er hatte bis Ende 2013 seinen Einsatz vertausendfacht.

Solche Gewinne ziehen allerdings auch Kriminelle an, und so erschütterten Hacks, Diebstähle, Verluste, Betrugsfälle und Ausfälle die Bitcoin-Community und ihre Börsen, es gab sogar den ominösen Todesfall einer Managerin einer dieser Börsen.

Schwere Softwarefehler im Bitcoin-System selbst wurden schon 2010 entdeckt, sie konnten behoben werden. Ab 2011 wurden virtuelle Diebstähle von Bitcoins bekannt, die (im Einzelfall!) Größenordnungen von einer halben Million Dollar erreichen konnten.

Betroffen war auch die größte Bitcoin-Börse Mt.Gox (Japan), hier wurden sogar Bitcoins im Gegenwert von knapp neun Millionen Dollar gestohlen. E-Wallet-Dienste wie MyBitcoin.com wurden gehackt, Kunden mussten drastische Verluste hinnehmen, Schneeballsysteme mit Bitcoins brachen zusammen.

Gleichzeitig gab es immer wieder Softwarefehler, die nichts mit Kriminalität zu tun hatten, aber die Schwachstellen des Systems offenbarten. Ab Februar 2014 wurden etliche Bitcoin-Börsen so massiv von Botnetzen angegriffen, dass Mt.Gox Konkurs anmelden musste und andere Bitcoin-Börsen – auch die deutsche bitcoin.de – wenigstens zeitweise die Auszahlungen einstellten.

 Fazit zu Binären Optionen auf Bitcoins

Wenn Broker dennoch Binäre Optionen auf Bitcoins anbieten, haben die Trader mit diesen Optionen nichts zu befürchten. Die Optionen bilden schließlich nur einen Kursverlauf – vorwiegend BTC/USD, manchmal auch BTC/EUR – ab.

Aufgrund der starken und weiterhin erwartbaren Schwankungen lohnen sich alle Arten von Optionen, also Call / Put, Touch und auch Range. Die Entscheidung fällt rein charttechnisch.

Viele Trader dürften kein Interesse daran haben, Bitcoins zu erwerben. Binäre Optionen hingegen können unbesorgt gebucht werden, das ist weniger riskant als eine Fußballwette.

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