Binäre Optionen – Psychologie

Die Psychologischen Faktoren beim Handel mit Binären Optionen werden oftmals unterschätzt. Wir klären auf.

Wie es generell in den Finanzmärkten der Fall ist, spielen ebenso im Optionshandel die psychologischen Faktoren eine wichtige Rolle. Dies gilt für das einzelne Verhalten einer handelnden Person und auch für den Gesamtmarkt, welcher den Gesetzen der Psychologie unterliegt.

Dieser Artikel beleuchtet die Aspekte näher, um Ihnen als Trader zu ermöglichen, genügend Sensibilität für den Handel zu entwickeln und gleichermaßen die Grundgesetze der Marktbewegungen zu verinnerlichen.

Es gibt 3 mächtige Triebfedern, die beim Börsenhandel eine wichtige Rolle spielen und die ein Trader kennen sollte.

Dazu zählen

A) die Angst, zu verlieren

B) die Gier sowie

C)  der Lemming-Effekt.

Dies sind die wichtigsten Gefühle, die immer entscheidend sind, ganz gleich, wie unbeteiligt oder scheinbar beherrscht ein Mensch an das finanzielle Handeln herangeht.

Daher ist es sinnvoll, diese Emotionen zu erkennen und zu akzeptieren. Diese Gefühle haben den Vorteil, dass sie uns vor Katastrophen schützen, zumindest wenn die Gefahren richtig erkannt werden.

Der Handel an Finanzmärkten

Beim Handeln an Finanzmärkten stehen uns dank der Technik viele Mittel zur Verfügung, die sich bewährt haben und die Angst normalerweise überflüssig machen, zumindest wenn die Binäre Option optimal geplant war. Jedoch wird unser Gehirn noch immer mit Hormonen überschüttet, wenn es das Gefühl hat, dass ein Prozess scheinbar gegen unsere Erwartungen verläuft.

Dann bekommen wir Angst und reagieren laut Reflex, der oftmals auch falsch ist. Was den Handel mit Binären Optionen angeht, wenn der Kurs sinkt, obwohl doch die Möglichkeit auf einen steigenden Kurs gebucht wurde, kann ein Trader gar nichts tun und nur auf eine Wende hoffen. Er könnte verbilligt nachkaufen und somit die Katastrophe sogar noch vergrößern.

psychologie-trading

Psychologische Faktoren spielen auch beim Handel mit Binären Optionen eine enorme Rolle.

Der Trader kalkuliert bestimmte Verluste ein, sie werden mit einem Stopploss begrenzt und angstfrei hingenommen, wodurch die Enttäuschung nicht ausgeschalten wird, sondern die Verluste einkalkuliert, begrenzt und per Moneymanagement verwaltet werden.

Die Angst kann ebenso nützlich sein, indem sie vor einem übereilten Kauf bewahrt, wenn der Instinkt uns warnt, dass an den Märkten irgendetwas nicht stimmt. Damit übt die Angst eine nötige Gegenfunktion zur Gier aus.

Die drei entscheidenden Gefühle im Detail.

A) Die Angst

Die Angst schützte über Jahrmillionen die Lebewesen vor tödlichen Gefahren. Angstreaktionen laufen im Gehirn ab, über den so genannten Mandelkern, der ohne, dass das Großhirn und seine Funktionen beteiligt werden, einfache Reflexe auslöst. Dazu zählt das schnelle Schließen der Augen, wenn sich dem Gesicht etwas nähert.

Doch auch aggressives Handeln beispielsweise wird mit Reflexen gesteuert. Dies kann sich beispielsweise in Angriff oder Flucht äußern und sehr nützlich sein. Im Straßenverkehr beispielsweise hat sich dieser Reflex bewährt, um intuitiv einem Unfall auszuweichen.

B) Die Gier

Die Gier wird durch die Hoffnung auf noch größere Gewinne erzeugt und oftmals nach einem kleineren Gewinn ziemlich irrational ausgelöst. In diesem Fall vergrößert der Trader Positionen, obwohl der Kurs sein Ziel erreicht hat und sich nicht weiter bewegt. Im Idealfall würde er den kleinen Gewinn mitnehmen und einen neuen Trade planen.

Dieses Verhalten zeigt sich auch oft bei Spielern und auch an der Börse sollte das Verhalten beherrscht werden. Die Gier entspringt übrigens dem Wunsch der Menschen nach Vorsorge, wobei es sich um sehr alte und tief verwurzelte Handlungsmechanismen handelt.

C) Lemming-Verhalten

Der dritte Effekt ist das „Lemming-Verhalten“ der Anleger, ein der Massenpsychologie bekanntes Phänomen. Es zeigt sich häufig bei Demonstrationen, beim euphorischen Verhalten im Fußballstadion und bei Massenpanik.

In diesem Fall entsteht der Glaube, dass das, was alle tun, doch nicht falsch sein kann, wodurch sich das Verhalten von vielen Menschen gegenseitig so lange verstärkt, bis sämtliche Lemminge über die Klippe gestürzt sind oder alle Anleger panisch verkaufen oder kaufen.

In der Finanzwelt entstehen dadurch so genannte Blasen und Crashs, das heißt, die Kurse stürzen ins Bodenlose oder sie brechen nach oben aus.

 Wie sollte man mit Gefühlen umgehen?

Ein Trader, der diese Gefühle kennt, plant jeden Trade bedachtsam. Er setzt stets Risiko- und Moneymanagement ein, um Gefahren zu vermeiden.

Hierfür gibt es einige Regeln, welche nicht starr sein müssen, sondern lediglich den Realitäten von möglichen Gewinnen und Verlusten sowie den eigenen finanziellen Möglichkeiten entsprechen sollten.

Lohnenswert ist allerdings auf jeden Fall ein Blick in unsere Tipps für den erfolgreichen Handel mit Binären Optionen.

Sie möchten traden? Unsere aktuellen Empfehlungen:

BDSwiss Erfahrungen
MindesteinzahlungMin. Einzahlung 100 €
Wertung:
IQ Option Erfahrungen
MindesteinzahlungMin. Einzahlung 10 €
Wertung:
Binary.com Erfahrungen
MindesteinzahlungMin. Einzahlung 5 €
Wertung: