Bar Chart für Binäre Optionen

Bar Charts sind vor allem für den Mikrobereich interessant. Wie wendet man sie im Bereich Binäre Optionen an?

Ein Bar Chart ist eigentlich nur ein Strich zwischen dem Höchst- und dem Tiefstkurs der gewählten Zeiteinheit.

Bar Charts werden wie Liniencharts oder Candlesticks auf der Zeitachse exakt eingetragen, das Chartprogramm kann nach bestimmten Zeiteinheiten eingestellt werden.

Gut geeignet sind Bar Charts für die Darstellung kurzer Zeiteinheiten wie:

A) eine Minute

B) fünf Minuten oder

C) zehn Minuten.

Zu erwähnen seien an dieser Stelle die OHLC-Charts, welche die Bar Charts um den Eröffnungs- und Schlusskurs erweitern, der als winziger waagerechter Strich eingezeichnet wird (daher OHLC = Open – High – Low – Close). OHLCs werden sehr gern verwendet und ähneln stark den Bar Charts.

Diese entstanden für börsliche Darstellungen aus dem Balkendiagramm, das in vielerlei statistischen Darstellungen eingesetzt wird und schon 1786 in einem „Atlas der Wirtschaft und Politik“ von William Playfair (1759 – 1823) erstmals vorgestellt wurde. Playfair gilt als Pionier beim Einsatz grafischer Darstellungen, die er gern erläuterte.

Wie ist ein Bar Chart aufgebaut?

Ein Bar Chart ist nur ein Strich mit der exakten Länge vom Tief bis zum Hoch der jeweiligen Zeitperiode. Trader, die mit Candlesticks oder OHLCs arbeiten, erkennen den Bar Chart sofort und nutzen ihn für die Identifikation ultrakurzer Bewegungen. An der Börse werden Bar Charts je nach bullisher oder bearisher Tendenz innerhalb des dargestellten Zeitraumes grün (bullish) oder rot (bearish) dargestellt.

Eine schwarz-weiße Darstellung ist naturgemäß nicht möglich, da Bar Charts wirklich nur Striche sind. Der Chart verläuft wie ein Linienchart, Candlestick oder OHLC in einem XY-Diagramm (Zeit-Preis).

Wer den Bar Chart sieht, weiß sofort, was gemeint ist.

Aussage und Ableitungen von Bar Charts

Bar Charts stellen den großen Kursverlauf inklusive seiner Kursmuster ebenso wie die Preisbewegung innerhalb eines einzelnen Bars dar. Sie liefern Auskunft über die Höhe und Tendenz dieser Preisbewegung, nicht aber über Eröffnungs- und Schlusskurs und auch nicht über das Volumen.

Bar Chart Beispiel

Beispiel für einen Bar Chart (Google Aktie).Tradesignal® ist eine eingetragene Marke der Tradesignal GmbH. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten.

Aus den Bar Charts können Trader sowohl recht übersichtlich die große Kursbewegung inklusive aller bekannten Chartmuster als auch die Mikrobewegungen im Zeitfenster von einigen Minuten ableiten. Beides im Zusammenhang unterstützt das Trading in allen Zeitfenstern.

Wann ist der Einsatz von Bar Charts sinnvoll?

Bar Charts sollten am ehesten beim Trading auf kurzen Zeitebenen eingesetzt werden.

Zwar liefern sie auch wie beschrieben das große Bild, hierfür gibt es aber noch geeignetere Darstellungen. Beim Scalping jedoch, wo es auf Mikrobewegungen und die Identifikation von Mikromustern ankommt, können sie als unverzichtbar gelten.

 Fazit zum Bar Chart bei Binären Optionen

Die größte Stärke von Bar Charts ist die übersichtliche Darstellung im Mikrobereich. Dieser Stärke steht als größte Schwäche das Fehlen der Eröffnungs- und Schlusskurse gegenüber, das wiederum als nächste Verwandte der Bar Charts die OHLC-Charts liefern.

Der eher selten anzutreffende Bar Chart wird am ehesten von Scalpern genutzt. Im Bereich der Binären Optionen können Bar Charts für die ultrakurzen 30- oder 60-Sekunden-Optionen verwendet werden.

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