Turbo-Handel (30 / 60 Sekunden)

30 / 60 Sekunden Optionen (Turbo-Handel / Short Term) sind Binäre Optionen mit besonders kurzer Laufzeit.

Mit dem Turbohandel der 30- oder 60-Sekunden-Optionen bilden die Binären Optionen das Scalping des klassischen Derivatehandels ab.

Scalper handeln ebenfalls im Sekunden- und Minutenbereich und nehmen dabei auch kleinste Bewegungen mit.

Beispiel für Turbo Handel mit Binären Optionen

Beispiel: Eine 30-Sekunden Option bei 24option auf EUR/USD.

Allerdings gibt es auch große Unterschiede zwischen dem klassischen Derivatescalping und den 30 / 60 Sekunden Optionen.

Entstehung und Entwicklung von 30-Sekunden Optionen

Als die Binären Optionen im Jahr 2008 für Privatanleger freigegeben wurden, war die Internettechnik schon längst so weit entwickelt, dass ultrakurzes Handeln sauber vom Broker eingebucht werden konnte. Im klassischen Derivatehandel hatte sich das Scalping etwa um das Jahr 2002 bis 2004 mit der Entwicklung moderner Online-Broker entwickelt.

Das ist für das Verständnis des Turbohandels sehr wichtig, denn das klassische Trading mit telefonischem Brokerage, wie es Home-Trader seit den 1990er Jahren betrieben, ermöglicht kein Scalping. Scalper handeln wirklich in wenigen Minuten oder Sekunden, so eine Order kann an keinen Broker übermittelt werden, der sie dann an den Emittenten weiterleitet – all das per Telefon (oder auf dem Börsenparkett per Zuruf).

Das bedeutet aber auch, dass für den Turbohandel andere Spielregeln gelten. Trader müssen das wissen, wenn sie 30- bis 60-Sekunden-Optionen binär handeln wollen.

Die alten Spielregeln, warum sich ein Kurs in eine bestimmte Richtung bewegen soll, gelten in diesem Bereich höchstens sehr begrenzt. Im Bereich bis zu einer Minute ist grundsätzlich alles möglich. Scalper im klassischen Derivatebereich ziehen beispielsweise ihren Stopp praktisch sofort um einen Punkt in den Gewinn.

Wenn das nicht funktioniert, beenden sie den Trade. Sie handeln hoch kapitalisiert, ein Punkt Gewinn soll die Gebühr erwirtschaften, was praktisch erst mit Einsätzen von mindestens 1.200 Euro pro Position möglich ist. Dennoch ist dieses Scalping mit dem binären Turbohandel nur bedingt gleichzusetzen.

Testen kann man den Turbohandel am besten mit einem kostenlosten Demokonto ohne Verpflichtungen und $1.000 Startkapital bei IQ Option.

Funktionsweise von 30 / 60 Sekunden Optionen

Turbo-Optionen funktionieren nur als Call- oder Put-Optionen. Der Trader wählt einen Basiswert aus und entscheidet sich für Call oder Put (steigender oder fallender Kurs) sowie die Laufzeit von 30 oder 60 Sekunden. Anschließend wartet er lediglich diese Zeitspanne ab. Hat er Call gewählt und der Kurs ist tatsächlich gestiegen – es genügt praktisch ein Punkt im Underlying -, so hat er die Gewinnausschüttung auf eine Call-Option zwischen etwa 70 bis 85 Prozent verdient.

Ansonsten verfällt die Option wertlos, manche Broker erstatten einen Anteil vom Einsatz zwischen 10 bis 15 Prozent zurück. Der große Unterschied zum klassischen Scalping besteht in der Unmöglichkeit, einen gestiegenen (bei Put-Optionen: einen gefallenen) Kurs per Stopploss abzusichern. Das würde ein Scalper tun, und zwar innerhalb von wenigen Sekunden.

Was so klingt, als sei es eine todsichere Angelegenheit (beim klassischen Scalping), geht in Wahrheit sehr oft daneben. Kurse berühren tatsächlich einen bestimmten Punkt und kehren sofort um, manchmal verharren sie auch absolut auf der Stelle. Das macht die 30 / 60 Sekunden Optionen im Turbo-Handel sehr spannend. Testet daher erst mal wie oben beschrieben bei IQ Option.

Was sind sinnvolle Einsatzgebiete?

Der Turbo-Handel lohnt sich bei einem generell starken Momentum, das ist die wichtigste Grundvoraussetzung. Trader, die so handeln, müssen sehr schnell sein. Wenn eine Beschleunigung im Kurs in eine bestimmte Richtung einsetzt, sollten sie die entsprechende Turbo-Option unmittelbar einbuchen.

Der Rest ist wirklich Glückssache, denn in vielen Fällen bewegen sich Kurse sehr rasch in eine Richtung und kehren ebenso schnell wieder zurück – natürlich auch in 30 oder 60 Sekunden. Wenn sie sehr weit steigen oder fallen sollten, hat der Trader von Binären Turbo-Optionen davon nichts (der Scalper würde aus seiner Sicht einen Superprofit realisieren), denn der Gewinn von 30 / 60 Sekunden Optionen bleibt limitiert.

Anders als beispielsweise One-Touch oder Range Optionen bieten Turbo-Optionen im vergleich zu klassischen Cash or nothing Optionen allerdings keine gesteigerten Renditechancen.

Stärken und Schwächen

Die große Stärke dieser Optionen besteht in der Nachbildung des Scalpings durch Binäre Optionen. Es gibt viele Trader, die keinesfalls Stunden oder Tage auf das Ergebnis ihres Investments warten möchten. Sie wollen handeln und sofort ein Ergebnis sehen. Dafür ist der Turbo-Handel geschaffen worden, der zudem durch das einfache Handling ohne Stopplossmanagement besticht.

Auch 30 / 60 Sekunden Optionen können prinzipiell vom Smartphone aus mit einer mobilen App gehandelt werden, das macht sie ungemein reizvoll. Als nachteilig bezogen auf das Risiko dürfte sich das fehlende Stopplossmanagement erweisen. Praktizierende Trader wissen, dass Kurse auch auf engstem Raum sehr volatil hin und her pendeln können, was den Turbo-Handel mit Binären Optionen zum echten Glücksspiel machen kann.

 Fazit zum Turbo-Handel bei Binären Optionen

Trader können dieses Instrument einmal mit kleinen Einsätzen ausprobieren, wenn sie ein starkes Momentum im Markt feststellen. IQ Option bietet sich aus 2 Gründen für Euch an. Zum einen 10€ Mindestkapitalisierung und Trades ab 1€. Zum anderen ein Demokonto ohne Verpflichtungen und 1.000 Spielgeld. Hier testen.

Je höher dieses Momentum ausfällt, desto kürzer sollte der Zeitablauf beschaffen sein, also eher 30 als 60 Sekunden.

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