Ist ZoomTrader Abzocke oder Betrug?

Ist der Handel bei ZoomTrader seriös oder Betrug?

Mit Artikeln zur ZoomTrader App, dem ZoomTrader Demokonto sowie Ein- und Auszahlungen haben wir uns bereits intensiv mit diesem Broker beschäftigt. Nun stellt sich für manche trotzdem noch die Frage: Handelt es sich bei ZoomTrader um eine seriöse Handelsplattform für binäre Optionen oder sollten Trader vorsichtig sein, ist gar Betrug oder Abzocke ein Thema?

Diesen oder ähnlichen, im Web auftauchenden Stimmen sind wir gefolgt und haben den exotischen Broker hinterfragt. Zusätzlich zu unseren ZoomTrader Erfahrungen haben wir hier einige wichtige Daten, Fakten und Erfahrungswerte zusammengestellt. Vorab: ZoomTrader ist nicht nur seriös, sondern zählt zu den vertrauenswürdigsten Anbietern der Branche. Abzocke oder Betrug konnten wir nicht finden.

Hintergrundinformationen zu ZoomTrader

Ursprünglich aus Osteuropa stammend, hat der 2012 gegründete Online-Broker als Tochterunternehmen der AA7 Group Ltd. heute seinen Hauptsitz auf den Seychellen wie auch eine Basis über die Gesellschaft Hithcliff Ltd. in London. ZoomTrader gilt aus deutscher Sicht somit zu den Offshore Brokern, sprich einer Handelsplattform, die juristisch gesehen außerhalb der hier gültigen Rechtsnormen fungiert und wird daher auch noch nicht von europäischen Finanzaufsichtsbehörden wie der CySec, BaFin oder FCA reguliert. Dies wird aber in Zukunft passieren.

So müssen deutsche Kunden zum Beispiel eigenverantwortlich dafür sorgen, ihre Abgeltungssteuer abzuführen. Das Offshore-Modell (bedeutet „im Meer liegend“ – wie Filialen auf Zypern, den Kanalinseln und/oder den Bermudas unterhaltend) wird auch bei großen Banken gerne aufgrund von niedrigeren Gebührenstrukturen und Zertifizierungsvorteilen genutzt.

Die von ZoomTrader eingesetzte Trading-Software, basierend auf der Tradologic-Technologie, gehört zu den gefragtesten und bewährtesten Systemen am derzeitigen Markt. Die webbasierende Finanzsoftware bietet umfassende Sicherheitskomponenten sowie eine verlässliche Stabilität. Zudem unterliegt sie einer steten Weiterentwicklung und kommt bei diversen Forex- und Binary-global-Anbietern zum Einsatz. Wie auch im Bereich der Ein- und Auszahlungen werden über diese Software eine enorme Anzahl monatlichr Transaktionen abgewickelt.

Analyse der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB)

Nach dem Aufrufen der ZoomTrader-Seite können unter der Rubrik „Terms & Conditions“ die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Unternehmens eingesehen werden. Diese entsprechen überwiegend denen, der meisten Online-Broker – unterscheiden sich als nur unwesentlich zu den Bedingugnen von BD Swiss oder 24option. Die Geschäftsbedingungen sollen unter anderem betrügerische Kundenabsichten unterbinden und sicherstellen, dass aktive Plattform-Nutzer sich im Vorfeld ihrer Tradingrisiken (zum Beispiel der Möglichkeit eines kompletten Kapitalverlustes) bewusst sind.

Des Weiteren unterhält ZoomTrader eine international weit gefächerte Plattform und ist damit automatisch mit unterschiedlichsten Gesetzen, Finanzrichtlinien und auch Glaubensformen konfrontiert. Die Trades der Kunden, beziehungsweise die erwirtschafteten Verluste/Gewinne jeweils landestypisch und -rechtlich korrekt abzuwickeln, ist bei mehr als 200 Staaten nicht möglich. Daher wird per AGB die Mündigkeit und Eigenverantwortlichkeit der Kunden vorausgesetzt, einem entsprechenden Haftungsausschluss seitens ZoomTrader inbegriffen.

Die deutsche Version der AGB könnte besser sein, von Abzocke oder Betrug zu sprechen ist aber etwas zu viel des Guten.

Was sollte man über ZoomTrader zudem wissen?

Wer binäre Optionen mithilfe von ZoomTrader am Binäroptionsmarkt „spekuliert“ sollte wissen, dass der Handel (wie in diesem Segment üblich) ohne eine direkte Anbindung zur Börse oder dem Interbankenhandel geschieht. Stattdessen wird auf Livedatenübertragung von Kursanbietern wie Reuters gesetzt. Grundsätzlich vor einem aktiven Trade zu bedenken sind mögliche Risiken während einer Netzwerkverbindung zum Internet.

So könnten zum Beispiel beim mobilen Traden Verbindungsschwachpunkte entstehen. Ein Realtime-Handeln könnte kurzfristig unterbrochen werden und so das Ergebnis anders ausfallen, als anvisiert. Neben dem, dass Investoren sich vor dem aktiv Werden auch mit den Risiken eines stationären Webs auseinandergesetzt haben sollten, spielt auch die Traderdisziplin in puncto Moneymanagement bei binären Optionen für den Erfolg eine wichtige Rolle. Schon im Vorfeld sollte eine klare Strategie zur Begrenzung von Verlusten und zum Kapitalerhalt feststehen.

Denn zwischen gezieltem, überlegtem Handeln und purem Zocken besteht ein großer Unterschied! Wie ein Trader handelt, liegt bei ihm selbst – inklusive der Verantwortung für entsprechende Erfolge oder Verluste. Diese Verantwortung kann im Fall eines Misserfolgs nicht an den Broker weitergeleitet werden.

Aus diesem Blickwinkel betrachtet, handelt es sich unserer Meinung nach bei ZoomTrader um eine seriöse Plattform für den sehr spekulativen Handel binärer Optionen.
Auch die von ZoomTrader im Vorfeld durchgeführten Ausweis- und/oder Identitätsprüfungen sind rechtlich legitim und notwendig. Das Geldwäschegesetz verlangt von allen Instituten (so auch Brokern), dass vor der Auszahlung einer größeren Summe die Empfängerdaten festgestellt und kontrolliert werden.

Fazit zu ZoomTrader: Abzocke oder Betrug?

Aus unserer Sicht bietet ZoomTrader eine noch recht neue, seriöse Plattform für den Handel binärer Optionen. Anwender dieser Handelsmöglichkeit sollten sich bewusst sein, dass das Traden von Binäroptionen in den hochspekulativen Bereich fällt. Gewinnchancen und Risiken sind hier gleichermaßen hoch.

Die Bedingungen im Rahmen der Willkommens-Boni sind bei ZoomTrader standardgemäß der Branchen und entsprechen den Vorbeugemaßnahmen gegen Betrug und Abzocke bzw. unfaire Ausbeutung seitens der Kunden. Gleichzeitig bleibt aber die Möglichkeit eines attraktiven Angebots bestehen.