3 Gründe für den Anstieg von Gold

Der Goldpreis hat das Triple-Top endlich überwunden. Der Broker 10Markets informiert über die drei Ursachen – jetzt nachlesen!

In einem aktuellen Blogbeitrag befasst sich der Broker 10Markets mit dem jüngsten Goldanstieg. Demnach gibt es drei Ursachen, die dazu geführt haben, dass der Goldpreis endlich das Triple-Top bei 1.300 $/oz überwunden hat: die Nordkorea-Krise, NFP-Meldungen und der schwache Dollar.

NFP-Meldung

NFP sind die Non-Farm Payrolls, die am Freitag (1. September) veröffentlicht wurden. Die NFP sind die Beschäftigungszahlen in der US-Privatwirtschaft. Der Analystenkonsens vor der Veröffentlichung hatte bei 180.000 neu geschaffenen Stellen gelegen, tatsächlich waren es nur 156.000 Stellen. Der daraufhin schwächere US-Dollar stützte wiederum den Goldpreis.

Nordkorea-Konflikt

Der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea muss sich auf die Märkte auswirken. Das kommunistische Regime bedroht die Insel Guam mit seinen Raketen, feuerte jüngst eine Rakete über Japan hinweg und zündete schließlich eine Wasserstoffbombe. Die Anleger reagierten weltweit mit Goldkäufen, was wiederum einen Preisanstieg auslöste. Das Edelmetall notierte schließlich am Abend des 5. September 2017 auf einem 12-Monate-Hoch von über 1.343 Dollar. Auch die Volumina der Gold-Futures stiegen um knapp ein Prozent. Die Tendenz beim Gold wirkt nachhaltig und geht über reine Panikkäufe hinaus.

Schwacher Dollar

Auch die durch Präsident Donald Trump unterstützte Politik des schwachen Dollars, die Importe in die USA verteuert und Exporte verbilligt, stützt den Goldpreis. Der Dollar ist gegenüber dem Euro seit dem Frühjahr 2017 um rund 12 Prozent gefallen, gegenüber anderen Hauptwährungen sind es acht bis zehn Prozent. Der US-Dollar-Index der Fed steht aktuell bei 88,6 Punkten, im Januar 2017 waren es noch 96,5 Punkte gewesen. Der schwächere Dollar stützt die US-Exportwirtschaft und den Goldpreis.

Analysten erwarten aufgrund dieser drei Faktoren einen weiteren Preisanstieg beim Edelmetall. Wenn Gold die 1.360 Dollar knackt, was kurz bevorstehen könnte, wäre der Weg nach oben frei: Vielleicht rückt ja wieder das Alltime-High jenseits der 1.900 Dollar in greifbare Nähe.