10Markets über Entwicklungen der EU

Der Binärbroker thematisiert die finanzpolitischen Entwicklungen in der EU und die Einflüsse auf den Euro – hier lesen!

Der Binärbroker 10Markets beschreibt in einem aktuellen Blogbeitrag die jüngsten finanzpolitischen Entwicklungen in der EU. Die Zeiten seien in jüngster Zeit nicht gerade rosig gewesen, heißt es da. Der Brexit, das Referendum in Italien und die Rettungsaktionen für Griechenland haben zu einer zunehmenden Fragmentierung im EU-Wirtschaftsgeschehen beigetragen. Europas Bürger müssen sich Sorgen um die Zukunft ihrer Gemeinschaftswährung machen.

Politische Not in Europa

Weiter schreibt der 10Markets-Autor, dass die europäische Integration offenbar unter Jean-Claude Juncker eher Not leidend erscheint. Dass Rest-Europa eine Einheit bildet, während die wichtigen Briten daraus ausscheren, sei mehr als zweifelhaft. Vielmehr würden sich destruktive und separatistische Tendenzen verstärken. Dazu tragen der Populismus und in seinem Gefolge der Aufstieg nationalistischer Parteien bei.

Im März wählen die Niederländer, wo die Anti-Europäer unter Wilders auf dem Vormarsch sind – Wahlsieg nicht ausgeschlossen. Im April folgt die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahlen. Dort ist der rechtsextreme Front National unter Marine Le Pen im Aufwind. Diese will Frankreich aus der Eurozone führen und hierzu ein Referendum zur EU-Mitgliedschaft wie in Großbritannien abhalten lassen. Hinzu kommt die griechische Schuldentragödie.

Einflüsse auf den Euro

Der Euro bewegt sich in Richtung Parität mit dem Dollar. Otmar Issing verweist als Chef-Ökonom der EZB darauf, dass die Gemeinschaftswährung auf Dauer nicht überleben werde, wenn die Europäer nicht grundlegende Probleme lösen würden. Die EU teilt sich inzwischen in die beiden Blöcke der Gläubiger- und Schuldnerländer, die Ungleichgewichte wachsen. Wenn sich diese nicht auf makroökonomischer Ebene beheben lassen, droht ein Scheitern der Euro- und EU-Projekts, so der Autor im 10Markets-Blog.

Darauf verweisen auch Politiker wie der Deutsche Martin Schulz, der sich inzwischen als deutscher Kanzlerkandidat seiner Partei (SPD) aufstellen ließ, und der Niederländer Frans Timmermans, Erster Vizepräsident der EU-Kommission. Hierbei handelt es sich um ausgewiesene Fachpolitiker, deren Warnungen man ernst nehmen solle. Trader müssen sich möglicherweise auf eine unsichere finanzpolitische Zukunft in Europa einstellen, so der Blog-Autor von 10Markets.